Bildschirm blinkt beim Start nach Windows Update

Nach den aktuellen Windows Updates haben einige Nutzer leider an Stelle der erwarteten Problembehebungen neue Probleme bekommen: So führt das Update KB3097877 anscheinend bei einigen Geräten mit Touchscreen (z.B. Tablets oder All-In-One-PCs) dazu, dass ein Starten des PCs nicht mehr möglich ist.
Wenn nach dem Startvorgang nur ein abwechselndes Aufblinken des blauen Anmeldeschirms und eines leeren bzw. schwarzen Bildes zu sehen ist, kann ein Entfernen des Updates eventuell helfen.
Der einfachste Weg ist hier der Menüpunkt „Letzte als funktionierend bekannte Konfiguration (erweitert)“ im Windows-F8-Startmenü. Microsoft hat hier eine Hilfe-Seite eingerichtet, die erklärt, wie man in dieses Menü kommt.

Falls der Menüpunkt zur Wiederherstellung der alten Konfiguration fehlt oder nicht das gewünschte Ergebnis bringt, gibt es noch einen etwas komplizierteren Weg, um das Fehlverhalten des Updates zu beheben:

  1. Zu Erst muss der PC in den Reperaturmodus gebracht werden. Hierzu gibt es in dem F8-Menü den Punkt „Computer reparieren“. Microsoft liefert auch hierzu einen Hilfe-Artikel, der ebenfalls erklärt, wie man die Systemwiederherstellungsoptionen anzeigt, falls der Menüpunkt „Computer reparieren“ fehlt.
  2. In dem Menü Systemwiederherstellungsoptionen muss jetzt der Punkt Eingabeaufforderung bzw. Command Prompt ausgewählt werden. Eventuell mus vor Anzeige des Menüs noch ein Tastaturlayout (z.B. German) sowie ein Admin-Benutzer samt Passwort ausgewählt werden.
  3. In dem schwarzen Command Prompt-Fenster den Befehl „regedit“ eingeben und mit der Eingabetaste bestätigen.
  4. Den Schlüssel „HKEY_Local_Machine“ auswählen und dann im Menü auf Datei/File -> Struktur laden…/Load Hive… klicken
  5. Das System-Laufwerk suchen (wahrscheinlich C: oder D:) und dann in das Verzeichnis Windows\System32\Config wechseln. Dort die Datei SOFTWARE auswählen und öffnen.
  6. Einen Namen für die Einbindung der Datei wählen (z.B. „SW“).
  7. Den neuen Zweig aufklappen und an folgenden Ort navigieren: HKEY_Local_Machine\SW\Microsoft\Windows\Current Version\Authentication\Loginui
  8. Den Schlüssel ShowTabletKeyboard doppelt anklicken und den Wert auf 0 setzen. Anschließend den Dialog wieder shcließen.
  9. Im Verzeichnis-Baum wieder zum Ordner SW navigieren und den Ordner anklicken/markieren.
  10. Im File/Datei-Menü auf Unload Hive/Struktur entfernen klicken und die Frage mit Ja/Yes bestätigen.
  11. Fenster schließen, Rechner neustarten und evtl. CD/USB-Stick entfernen.
  12. Das war’s auch schon! Über Kommentare, ob es funktioniert, oder ob evtl. auch andere Wege zum Ziel führen, würde ich mich sehr freuen 🙂

    Zum Schluss noch ein Hinweis: Ich übernehme natürlich keine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit dieser Anleitung und kann auch nicht garantieren, dass es bei jedem Funktioniert. Außerdem weise ich darauf hin, dass Änderungen an der Registry zu gravierenden Fehlfunktionen von Windows oder sogar zu Datenverlust führen können und deshalb auf eigene Gefahr durchzuführen sind. Im Zweifel lieber einen Fachmann befragen 😉

Kodak Drucker funktioniert nach Mac OS X Upgrade nicht mehr

Nach dem Update meines MacBooks auf die neue OS X Version El Capitan habe ich festgestellt, dass mein Drucker (Kodak ESP Office 6150) plötzlich nicht mehr funktioniert. Er zieht zwar Papier ein und macht Geräusche, allerdings wirft er nach wenigen Minuten die Seite unbedruckt wieder aus. In der Druck-Warteschlange unter Mac OS wird nach kurzer Zeit immer ein „unerwarteter Fehler“ angezeigt. Dieses Problem trat bereits nach dem Upgrade auf Yosemite bei mir auf und deshalb versuchte ich die damalige Lösung erneut – mit Erfolg!

Folgende Schritte waren bei mir nötig, um den Drucker wieder zum Ausdrucken zu bringen:

  1. Terminal öffnen (z.B. per CMD+Leertaste und Suche nach „Terminal“)
  2. Folgendes eingeben und mit Enter/Eingabetaste bestätigen: sudo sh -c 'echo "Sandboxing Relaxed" >> /etc/cups/cups-files.conf'
  3. Bei der folgenden Passwortabfrage bitte das Anmeldekennwort des aktuellen Benutzers eingeben (während der Eingabe werden keine Sternchen, etc. angezeigt!) und mit Enter bestätigen
  4. Anschließend sudo launchctl stop org.cups.cupsd eingeben und mit Enter ausführen
  5. Jetzt kann das Terminalfenster geschlossen werden und ein Ausdruck dürfte wieder möglich sein

Diese Einstellungen geschehen natürlich auf eigene Gefahr und ich kann auch nicht garantieren, dass es bei jedem Problemfall hilft, da es sicher noch andere Fehlerquellen gibt.

Windows 7 plötzlich langsam und ständiges Festplattengeräusch

Dieser Blogbeitrag soll sich einem Problem widmen, welches ich kürzlich an einem Windows 7 (64-Bit) Notebook mit 2 GB RAM angetroffen habe: Das Gerät reagierte sehr träge und es war ein pausenloses Rattern der Festplatte zu hören.
Ein Blick in den Taskmanger offenbarte, dass ein Prozess der svchost.exe fast 1 GB Arbeitsspeicher belegt.
Diese Schritte habe ich ausgeführt, um das Problem zu lösen:

  • Windows Update Dienst und Hintergrundübertragungsdienst beendet:
    1. Startmenü öffnen, nach „cmd“ Suchen und mit Rechtsklick als Administrator starten
    2. „net stop bits“ eingeben und mit Enter bestätigen
    3. „net stop wuauserv“ eingeben und mit Enter bestätigen
  • An dieser Stelle war bereits eine reduzierte RAM-Belastung und Festplattenaktivität feststellbar. Allerdings startete plötzlich Microsoft Security Essentials und begann, den freigewordenen RAM zu belegen. Dabei stellte sich heraus, dass zusätzlich noch Avira als Virenscanner installiert war. Zwei Virenscanner bremsen das System natürlich sehr aus, also habe ich erst einmal die Gratis-Version von Avira entfernt, um weitere Systemleistung freizugeben.
  • Löschen des Zwischenspeichers für den windows Update Dienst mittels: „rd /s /q %windir%\Softwaredistribution“ und anschließendem Druck auf Enter
  • Erneuter Start des Update Dienstes mit „net start wuauserv“
  • Jetzt benötigt die svchost.exe trotz gestartetem Update Dienst nur noch einen Bruchteil des ursprünglichen Arbeitsspeichers

Zum Abschluss kann über Windows Update in der Systemsteuerung noch nach Updates gesucht werden, um den Cache wieder aufzubauen und eventuell fehlende Updates zu installieren.

Ergänzung: Leider half das oben beschriebene Prozedere bei diesem Gerät nur für kurze Zeit. Wie sich dann aber nach mehreren Stunden (3-4 h !!) zeigte, gab es wohl ein umfangreiches Update, welches im Hintergrund installiert wurde. Nach Abschluss verlangte Windows plötzlich den üblichen Neustart und alles funktionierte wieder wie gewohnt. Es kann also auch eine Lösung sein, einmal das Gerät sehr lange laufen zu lassen und einfach abzuwarten (evtl. Standby-Modus/Ruhezustand für die Zeit deaktiveren).

Mac OS X Snipping Tool Alternativen

Das Snipping Tool von Microsoft ist eine sehr praktische Hilfe um Screenshots vom ganzen Bildschirm oder einem ausgewählten Bereich zu erstellen.
Wie ich in der Liste der beliebten Suchanfragen sehen kann, scheint es für viele Mac-Umsteiger die Frage zu geben, welche Alternative sie benutzen können um Screenshots auf dem Mac zu erstellen.

Hier fallen mir zwei Alternativen ein:

  1. Das Tool „Bildschirmfoto“, welches bei Mac OS X mitgeliefert wird (zu finden über eine Spotlight-Suche). Hier kann man nach dem Start des Programms über die Menüleiste das Menü „Foto“ aufrufen und dann von einem beliebigen Bildschirmausschnitt oder dem ganzen Bildshcirm ein Foto machen. Sehr praktisch ist auch die Selbstauslöser-Funktion um zum Beispiel den Inhalt von Kontextmenüs einzufangen.
  2. Eine Alternative wäre das Programm Skitch, welches inzwischen zu Evernote gehört. Skitch bietet nicht nur praktische Funktionen zum Aufnehmen von Screenshots, sondern auch gelcih die Möglichkeit, Texte, Pfeile und weitere Zeichen zu den Screenshots hinzuzufügen und somit das aufgenommene Bild zu erläutern.

iPhone Mail App zeigt sehr alte Mails ohne Betreff und Absender

Wenn die Mail App unter iOS auf dem iPhone oder iPad plötzlich ganz viele Mails ohne Absender, ohne Betreff und mit einem Datum vom 01.01.70 anzeigt, dann hat das Apple Gerät keinen Virus oder eine Reise in das Jahr 1970 gemacht, sondern es handelt sich um einen simplen Anzeigefehler.

Das Problem mit den „Geister-Mails“, die sich auch nicht löschen oder verschieben lassen, lässt sich allerdings sehr einfach beheben:

  1. In der Mail App links oben auf „Postfächer“ klicken
  2. Ein anderes Postfach (bzw. einen anderen Ordner) auswählen
  3. In dem neu ausgewählten Ordner wieder auf „Postfächer“ klicken
  4. Das ursprüngliche Postfach auswählen
  5. Nun sollte die Ansicht aktualisiert sein und die Geistermails sollten verschwunden sein!

Snipping Tool bei Windows Server 2012 R2 aktivieren

Das Snipping Tool ist zweifelsohne ein sehr praktisches Hilfsmittel bei der Erstellung von Dokumentationen oder Anleitungen: Es ermöglicht das einfache erstellen von Screenshots mit einer sehr flexiblen Auswahl des gewünschten Bildschirmbereiches.

Unter Windows 7 und Windows 8 ist dieses Tool standardmäßig aktiviert. Auf der Serverversion (Windows Server) fehlt das Snipping Tool leider.

Nachinstallieren lässt sich das Snipping Tool unter Windows Server 2012 allerdings sehr einfach:

  1. Server-Manager aufrufen
  2. Server auswählen (Lokaler Server)
  3. Rechts oben in der Werkzeugleitse auf Verwalten->Rollen und Features hinzufügen klicken
  4. Als Installationstyp Rollenbasierte oder featurebasierte Installation auswählen
  5. Bis zu dem Schritt Features weiterklicken
  6. Benutzeroberflächen und Infrastruktur aufklappen
  7. Desktopdarstellung auswählen
  8. Abhängigkeiten bestätigen (Features hinzufügen)
  9. Mit Weiter und Installieren die Installation starten
  10. Nach Abschluss der Installation muss der Server neugestartet werden
  11. Das Snipping Tool ist jetzt bei Alle Apps unter dem Punkt Windows-Zubehör auswählbar!

Perl DBI mit Postgres.app unter Mac OS X einrichten

Im Rahmen meines Wirtschaftsinformatik Studiums programmiere ich mit der Skriptsprache Perl. Ich verwende hierbei die Entwicklungsumgebung Eclipse zusammen mit der von Apple mitgelieferten Perl Version (aktuell 5.16.2 unter OS X Mavericks).

Da wir nun auch gleichzeitig das Thema Datenbanken am Beispiel einer PostgreSQL Datenbank behandeln und hierzu eine Anwendung in Perl entwickeln, stellt sich mir die Frage „Wie greife ich mit Perl auf eine PostgreSQL Datenbank zu?„.

Um die Installation der Postgres Datenbank möglichst simpel zu halten und gleichzeitig keinen Prozess im Hintergrund zu haben, wenn er nicht gebraucht wird, nutze ich die selbstlaufende Postgres.app. Wie das Verwaltungstool pgAdmin3 zeigt, funktioniert der Zugriff auf die Datenbank nach dem Start auch einwandfrei und auf Anhieb.

Um jetzt mit Perl auf die Datenbank zuzugreifen, empfiehlt sich die Verwendung von Perl DBI (DataBase Interface) als Datenbankschnittstelle. Perl DBI greift mit Hilfe von DBD Modulen (DataBase Driver) auf verschiedene Datenbanksysteme zu. Die momentan verfügbaren Datenbanktreiber zeigt das folgende Perl-Script an:

#!/usr/bin/perl -w
use DBI;
print „Available: „.join(„, „,DBI->available_drivers()).“\n“;

Die Ernüchterung kommt schnell: Trotz laufender Postgres-Datenbank und Perl Installation ist kein Postgres-Treiber verfügbar (Erkennbar am Fehlen von Pg in der ausgegebenen Liste).

Um den Postgres DBD für Perl unter Mac OS X zu installieren sind folgende Schritte nötig:

  1. Öffnen eines Terminal Fensters (z.B. über CMD+Leer und anschließende Eingabe von Terminal und Auswahl des Programms)
  2. Eingabe von sudo cpan und Enter. Im Anschluss wird das Benutzerpasswort abgefragt, um die Installation von neuen Modulen zu ermöglichen.
  3. Eingabe von install DBD:Pg und Enter um das Pg (Postgres) DBD-Modul zu installieren.
  4. Das Installationsscript fragt nach kurzer Zeit nach dem Speicherort von pg_config. Bei einer normalen PostgreSQL Installation liegt die Datei unter /Library/PostgreSQL/bin/pg_config bei der Postgres.app ist der Pfad etwas komplexer:
    /Applications/Postgres.app/Contents/Versions/9.3/bin/pg_config
  5. Anstelle von 9.3 muss die installierte Postgres.app Version eingetragen werden. Herauszufinden ist sie über die Oberfläche der Postgres.app (Klick auf Open psql und anschließend steht sie im hier blau umrandeten Bereich):
    Postgres.app Version ermitteln
  6. Nach Abschluss der Installation einmal exit gefolgt von Enter eingeben um CPAN zu beenden und danach das Terminal-Fenster schließen.
  7. Nun sollte das oben genannte Perl-Script auch Pg in der Liste aufführen.

Windows XP Fehlermeldung msmpeng.exe – Fehler in Anwendung

Microsoft Security Essentials Fehlermeldung

Update 2: Microsoft hat den Fehler mit einem aktuellen Update behoben. Es sollte also ausreichen die aktuellen Definitionsupdates über Windows Update herunterzuladen. Die Verhaltenserkennung soll nun auch wieder verwendbar sein.

Ich habe heute auf mehreren Windows XP PCs die Fehlermeldung erhalten, dass msmpeng.exe auf Grund eines Fehlers in der Anwendung an Adresse 0x5A beendet werden muss. Direkt nach dem Bestätigen erscheint diese Fehlermeldung erneut. Nach mehrmaligem Klick auf OK gibt Windows dann endlich Ruhe.

Das Programm msmpeng.exe gehört zu der Microsoft Malware Protection Engine, also zu dem Virenscanner Microsoft Security Essentials.

Da Microsoft Anfang April 2014 den Support für Windows XP eingestellt hat, gibt es keine Updates mehr für den Virenschutz. Möglicherweise wird deshalb in manchen Konstellationen ein Programmabsturz von Security Essentials verursacht.

Eine einfache Lösung für dieses Problem ist es, Microsoft Security Essentials unter Systemsteuerung -> Software zu deinstallieren. Dies verhindert dann auch, dass die Fehlermeldung „Der PC wird von dieser App nicht überwacht, da der Dienst der App beendet wurde. Es empfiehlt sich, den Dienst wieder zu starten.“ wiederholt eingeblendet wird.

Update: Anscheinend hängt dieses Problem mit einem gestern (15.04.2014) durch Microsoft veröffentlichten Update der Malware Protection Engine zusammen. Eine weitere Lösung (neben der Deinstallation) ist es angeblich, die Verhaltenserkennung/Heuristik (Behavior Monitoring) von Security Essentials zu deaktivieren (zu finden unter Einstellungen -> Echtzeitschutz in Security Essentials).

Da Microsoft Security Essentials direkt beim Start abstürzt und teilweise den ganzen PC lahmlegt, ist die Alternativlösung, die Verhaltenserkennung im Abgesichteren Modus über die Registry zu deaktiveren, eventuell einen Versuch wert:

Hierzu muss der PC im abgesichterten Modus gestartet werden und dann über Start->Ausführen->“regedit“ der Registry-Editor aufgerufen werden. Dort manövriert man zu dem Schlüssel HKLM\Software\Microsoft\Microsoft Antimalware\Real-Time Protection und setzt den DWORD Wert „DisableBehaviorMonitoring“ auf „1“ um die Heuristik zu deaktivieren. Anschließend sollte nach einem Neustart das System wieder wie gewünscht funktionieren.

Ein Hinweis am Rande: Änderungen an der Systemregistrierung können das Betriebssystem beschädigen und im schlimmsten Fall zu Datenverlust o.ä. führen! Ich übernehme keine Haftung für eventuell entstandene Schäden!

 

Windows 7: Fehler bei der Anmeldung mit dem Benutzerprofildienst. Das Benutzerprofil kann nicht geladen werden.

Vor kurzem stieß ich auf das Problem, dass ein PC mit Windows 7 direkt nach dem Anmelden die Meldung „Fehler bei der Anmeldung mit dem Benutzerprofildienst. Das Benutzerprofil kann nicht geladen werden.“ zeigte. Auch ein Neustart konnte das Problem nicht beheben.

Eine Suche in der Microsoft-Knowledgebase brachte das Ergebnis:

Es handelt sich um ein Problem mit der Benutzerprofil-Liste in der Windows Registry. Microsoft liefert auch gleich eine Erklärung, was zu tun ist, um das Problem loszuwerden:

Ein Hinweis zu Beginn: Änderungen an der Systemregistrierung können das Betriebssystem beschädigen und im schlimmsten Fall zu Datenverlust o.ä. führen! Ich übernehme keine Haftung für eventuell entstandene Schäden!

  1. Computer im abgesicherten Modus starten (F8-Taste direkt nach den BIOS-Meldungen beim Systemstart drücken)
    oder alternativ einen anderen (noch funktionierenden) Benutzer mit Administratorrechten ganz normal anmelden.
  2. In das Suchfeld im Startmenü „Regedit“ eingeben und anschließend den Registrierungseditor auswählen, um in die Systemregistrierung zu gelangen
  3. Zu folgenden Pfad navigieren: HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Windows NT\CurrentVersion\ProfileList
  4. Einen Eintrag mit der Endung “.bak” suchen
  5. Wenn es einen zweiten, identischen Eintrag jedoch ohne “.bak” gibt, diesen in “.old” umbenennen (Rechtsklick auf diesen Eintrag)
  6. Den Eintrag mit den Endung “.bak” umbenennen und die Endung entfernen.
  7. Im rechten Bereich des Fensters bei diesem Eintrag noch den Wert “State” suchen und dort den Hex-Wert auf “0″ (Null) setzen
  8. Regedit beenden, den PC neustarten und alles müsste wieder gut sein

Netgear N150 ADSL WLAN Router verbindet sich nicht an Telekom Anschluss

Als ich vor kurzem einen Netgear N150 mit Telekom DSL verbinden wollte, stieß ich auf das Problem, dass das Gerät zwar korrekt einen ADSL-Sync mit dem DSLAM herstellte, aber trotzdem beim Internet-Verbindungsstatus dauerhaft auf „getrennt“ stehen blieb.

Eine fehlerhafte Eingabe der Zugangsdaten war der erste Verdacht. Als dann nach einem Tag Wartezeit (um eine eventuelle temporäre Sperre des Anschlusses durch die Telekom wegen der Eingabe falscher Benutzerdaten auszuschließen) weiterhin nur eine rote Statusleuchte zu sehen war, fand ich die Lösung durch Verändern der xDSL Einstellungen:
Trotz Auswahl von T-Online als Verbindungstyp wird Werksseitig der Haken bei „use VLANID“ gesetzt. Der Router erwartet also VLAN-Tagging auf DSL-Seite, welches aber an Telekom Anschlüssen scheinbar nicht genutzt wird.

Zu Finden ist die Einstellung im Menü „Erweitert“ unter „xDSL-Einstellungen“. Der Haken „use VLANID“, welcher in der rechten Spalte zu finden ist, darf nicht gesetzt sein.

Wie ich in einigen Produktbewertungen des Netgear DGN1000B lesen konnte, scheine ich nicht der einzige Nutzer mit diesem Problem gewesen zu sein.